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Leis­tungen Schwan­ger­schaft

Mit dem Ein­tritt der Schwang­er­schaft beginnt sich Ihr Leben grund­legend zu ver­ändern. Neben großer Vor­freude wer­den sich auch Phasen der Un­ge­wiss­heit und Ängste ein­stel­len.
Nicht auf jede dieser Fra­gen wird es die eine “rich­ti­ge” Ant­wort geben. Das Ziel unser­er Schwan­geren­be­treu­ung ist es, Ihnen ein­en großen Teil dieser Un­ge­wiss­heiten und Ängste zu nehmen, so dass Sie die Zeit der Schwang­er­schaft mög­lichst un­be­schwert ge­nießen kön­nen.
Ein we­sent­licher Be­stand­teil dieser Be­treu­ung sind die re­gel­mäßigen Vor­sor­ge­un­ter­such­ungen, die uns hel­fen, even­tu­elle Schwang­er­schafts­ri­si­ken früh­zeit­ig zu er­ken­nen und ge­ge­ben­en­falls eine Behandlung einzuleiten.
Die Be­treu­ung der Schwang­er­schaft in Deutsch­land ist in den so­ge­nan­nten Mutter­schafts­richt­li­ni­en fest­ge­legt. Da­rin ist von Ge­setz­ge­ber ge­nau ge­re­gelt, wel­che Un­ter­such­ung zu wel­chem Zeit­punkt in der Schwang­er­schaft durch­zu­füh­ren und im Mutter­pass zu do­ku­men­tie­ren ist.
Zu diesen Un­ter­such­un­gen ge­hö­ren:
  • Erst­un­ter­such­ung mit ge­nau­er Fest­le­gung des vor­aus­sicht­lich­en Ge­burts­ter­mins so­wie Be­ra­tung über Er­näh­rung und em­pfoh­lenes Ver­hal­ten in der Schwang­er­schaft.
  • Blut­ent­nahme und An­le­gen des Mutter­passes.
  • Re­gel­mäßige Un­ter­such­ung­en an­fäng­lich alle 4 Wo­chen und ab der 30. Schwang­er­schafts­wo­che alle 2 Wo­chen mit Kon­trol­len von Ge­wicht, Blut­druck, Urin sowie Tast­un­ter­such­ung der Ge­bär­mutter und des Mutter­mun­des mit Kon­trolle der Schei­den­flora.
  • Zwi­schen der 25.-28. Wo­che ein Blut­zuck­er­be­last­ungs­test zur früh­zeit­igen Er­ken­nung eines mög­lich­en Schwang­er­schafts­dia­betes.
  • Ab der 28. Schwang­er­schafts­wo­che re­gel­mäßige CTG-Un­ter­su­chung­en zur Dar­stel­lung der kind­lich­en Herz­fre­quenz und zur Er­ken­nung von vor­zei­ti­ger We­hen­tä­tig­keit.
Im Rahmen der Mutter­schafts­richt­li­ni­en sind während der Schwang­er­schaft drei rou­ti­ne­mäßige Ul­tra­schall­un­ter­su­chung­en vor­ge­se­hen:
  • Ein Ul­tra­schall in der 9.- 12. Schwang­er­schafts­wo­che.
  • In der 19.-22- Schwang­er­schafts­wo­che haben die Schwang­er­en die Mög­lich­keit sich zwi­schen zwei Un­ter­su­chung­en zu ent­schei­den:
    • Basis­ul­tra­schall mit Ver­mes­sung des Kin­des und Be­ur­teil­ung der Pla­zen­ta.
    • Er­wei­ter­ter Ul­tra­schall mit zu­sätz­lich­er Be­ur­teil­ung von Kopf, Ge­hirn, Herz, Ma­gen, Harn­blase, Rücken und Brust­korb
  • Ein Ul­tra­schall in der 29.-32. Schang­er­schafts­wo­che mit Kon­trol­le der Kin­des­ent­wick­lung.
Einige Zu­satz­leis­tung­en kön­nen je nach ei­gen­er Vor­ge­schich­te und Le­bens­si­tu­ation sinn­voll sein oder dienen dazu, die Ent­wick­lung ihres Kin­des fest­zu­hal­ten, wer­den je­doch in der Re­gel nicht von den ge­setz­lich­en Kran­ken­kas­sen über­nom­men. Siehe in­di­vi­du­elle Ge­sund­heits­leis­tung­en (IGeL) in der Schwang­er­en­vor­sorge
Mit allen un­ser­en Mög­lich­kei­ten wol­len wir Ihre Hoff­nung auf ein ge­sund­es Kind un­ter­stütz­en.
Durch die üb­lich­en Ul­tra­schall­un­ter­such­ung­en kön­nen eine Reihe von ins­be­son­de­re schwe­ren Miss­bil­dung­en ent­deckt werden. Trotz größ­ter Sorg­falt blei­ben auch un­ter gün­stig­sten Un­ter­such­ungs­be­ding­ung­en ge­wisse kind­liche Stör­un­gen ver­borg­en. Dazu zählen auch viele Chro­mo­so­men­stör­ung­en.
Das Down-Syn­drom (Tri­so­mie 21) ist die häu­fig­ste Ur­sa­che für eine schwere gei­sti­ge Be­hin­der­ung. Das Ri­si­ko, ein Kind mit Down-Syn­drom zu be­kom­men, steigt mit dem Al­ter der Mutter. Aber auch jüngere Frau­en haben ein, wenn auch deut­lich ge­ring­er­es Ri­s­iko, ein chro­mo­so­mal auf­fäl­li­ges Kind zu be­kom­men.
Eine Chro­mo­so­men­stör­ung beim Un­ge­bor­en­en kann mit sehr hoher Si­cher­heit durch eine Frucht­was­ser­ent­nahme und eine Chro­mo­so­men­ana­lyse der darin ent­hal­te­nen kind­lich­en Zel­len er­kannt wer­den. Diese Un­ter­su­chung birgt ein Ri­si­ko für eine da­durch aus­ge­lös­te Fehl­ge­burt von 0,5 – 1,0%.
Es ist mög­lich, durch eine Ul­tra­schall­un­ter­such­ung im ers­ten Schwang­er­schafts­drit­tel (11+0 bis 13+6 SSW) ca. 70% der auf­fäl­ligen Kin­der mit Tri­so­mie 21 zu finden. Dazu wird in aller Re­gel vom Bauch der Schwang­er­en mit Ul­tra­schall die so­ge­nan­nte Nacken­trans­pa­renz (Nacken­falte) beim Embryo ge­mes­sen. Zeit­gleich wird eine mütter­liche Blut­un­ter­such­ung auf PAPP-A und β-HCG durch­ge­führt.
Durch die Kom­bi­na­tion von Alter, Nacken­trans­pa­renz­mes­sung und La­bor­wer­ten ge­lingt es ri­si­ko­frei, etwa 90% der Kin­der mit Tri­so­mie 21 zu ent­decken.
Sollte der Test ein deut­lich höher­es Ri­si­ko er­ge­ben, als man es vom Alter der Schwang­er­en her er­war­tet, kann die Frucht­was­ser­punk­tion oder ein so­ge­nannter NIPD-Test (non invasive prenatal diagnosis) zur wei­ter­en Ab­klä­rung durch­ge­führt wer­den.
Dieses Erst­tri­mes­ter­screening ist nicht Be­stand­teil der Mutter­schafts­richt­li­ni­en und wird nicht von den ge­setz­lich­en Kran­ken­kas­sen über­nom­men.
Bei In­ter­esse und wei­ter­en Fra­gen spre­chen Sie uns bitte an.

Individuelle Gesund­heits­leistungen (IGeL) in der Schwangeren­vorsorge

Die Leis­tungen der gesetz­lichen Kranken­kassen sind nach dem Sozial­gesetzbuch auf eine aus­reich­ende und wirt­schaft­liche Ver­sorgung im Krank­heits­fall be­schränkt und bieten eine stan­dardi­sierte Vor­sorge. Sämt­liche medi­zinisch not­wen­dige Unter­such­ungen werden von ihrer Kranken­kasse ver­gütet. Zusatz­leis­tungen, die medi­zinisch nicht dring­end not­wendig, aber sinn­voll sind, werden von den gesetz­lichen Kranken­kassen nicht über­nommen. Dies sind so genan­nte „indi­viduelle Gesund­heits­leis­tungen“, die auf Ihren Wunsch hin er­bracht werden. Wir haben gemein­sam im Quali­täts­zirkel Frauen­heil­kunde einen speziel­len Kata­log dieser Leis­tungen für Sie ent­wickelt, die wir Ihnen gerne im Rahmen der Schwanger­schafts­vorsorge zusätz­lich an­bieten.
Zusätzliche Untersuchung/en:
  • Erst­tri­mes­ter­screening auf Chro­mo­so­men­stör­ung­en
  • Harmony Test (Blut­test auf Tri­so­mie 21 und/oder Tri­so­mie 13/18)
  • Großer Blut­zucker­belastungs­stest (75er OGTT) in der 24.SSW zum Aus­schluss eines Schwanger­schafts­diabetes
  • 3D-Ultra­schall (26. – 34. SSW)
  • Durch­blut­ungs­mes­sung (30. - 36.SSW) zum Aus­schluss einer Mangel­ver­sor­gung des Kindes
  • Abstrich auf β-Streptokokken
Falls Sie eine dieser Un­ter­such­ungen durch­füh­ren lassen möch­ten oder weitere In­for­mationen dazu wünschen sprechen Sie uns bitte an.