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Praxisgemeinschaft

Dr. med. Annette Köchlin-Hölsch

Dr. med. Katja Merz

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Leistungen Gynäkologie

Folgende Unter­suchungen werden in den Krebs­früh­erkennungs­richtlinien des gemeinsamen Bundes­ausschusses empfohlen:
  • ab 20. Lebensjahr: Jährlich ein Zellabstrich auf Gebär­mutter­hals­krebs vom Muttermund (PAP-Abstrich) und eine Tast­unter­suchung des Unterbauches.
  • bis 25. Lebensjahr: Jährlich ein Chlamydien­screening im Urin.
  • ab 30. Lebensjahr: Zusätzlich jährlich eine Tast­unter­suchung der Brust.
  • ab 50. Lebensjahr: Zusätzlich jährlich eine Tast­unter­suchung des Enddarms und einen Stuhltest auf okkultes Blut.
  • ab 55. Lebensjahr: Eine Beratung zur Darmspiegelung (Coloskopie).
  • 50.-69. Lebensjahr: Alle zwei Jahre Mammo­graphie­screening (Link zur Info-Broschüre Mammographie-Screening).
Fragen zu den oben genannten Vorsorge­unter­suchungen beantworten wir gern.
Ultraschalluntersuchungen im Rahmen der Vorsorge werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen. Sie sind daher individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL). Mit dem Ultraschall können Veränderungen sichtbar gemacht werden, die durch alleiniges Abtasten nicht erkannt werden können. Wir bieten Ihnen folgende Untersuchungen zusätzlich an:
  • Vaginalultraschall: Hierbei können die Gebärmutter samt Schleimhaut, die Eierstöcke und auch die Harnblase beurteilt werden.
  • Brustultraschall: Das Brustgewebe wird systematisch auf Auffälligkeiten und Veränderungen untersucht.
Weitere individuelle Vorsorgeangebote sind:
  • Chlamydienscreening nach dem 25. Lebensjahr.
  • iFOBT immunologischer Stuhltest auf okkultes (verstecktes) Blut.
  • Untersuchung auf sexuell übertragbare Erkrankungen.
Wir be­ra­ten Sie um­fas­send zu allen Mög­lich­kei­ten der hor­mo­nel­len und nicht-hor­mo­nel­len Ver­hü­tung. Ge­mein­sam mit Ihnen su­chen wir nach der für Sie pas­sen­den Ver­hü­tungs­me­thode.
  • Antibabypille: Aus einer Viel­zahl an mög­li­chen Hor­mon­kom­bi­na­tion­en und Do­sier­un­gen su­chen wir für Sie die pas­sen­de Pille aus. Ein po­si­tiver Ne­ben­effekt kann z.B. bei un­rein­er Haut, Re­gel­schmer­zen und star­ken Blut­ung­en zum Tra­gen kom­men.
  • Spirale: Man un­ter­schei­det zwi­schen Hor­mon- und Kupfer­spi­ra­len, die in die Ge­bär­mut­ter ein­ge­legt wer­den. Diese Ein­la­ge füh­ren wir in un­ser­er Pra­xis durch. Je nach Art der Spi­ra­le kann diese 3-5 Jahre lie­gen blei­ben. Re­gel­mäßige Ultra­schall­un­ter­such­ungen zur La­ge­kon­trolle sol­lten statt­fin­den.
  • Kup­fer­ball (IUB): Der Kupferball ist eine Weiterentwicklung der Spirale. Durch seine runde und elastische Formgebung passt er sich optimal an die Gebärmutter an und wird deshalb sehr gut vertragen. Der Kupferball kann bei uns in der Praxis eingelegt werden.
  • Va­gi­na­ler Ver­hü­tungs­ring: Dieser wird je­weils für 3 Wo­chen in die Schei­de ein­ge­führt. In der da­rauf fol­gen­den ein­wö­chi­gen Pau­se kommt es zu einer Blut­ung.
  • Ver­hü­tungs­stäb­chen (Implanon): Dieses wird in den Ober­arm ein­ge­legt und kann dort für 3 Jahre ver­blei­ben.
  • Ver­hü­tungs-Pflas­ter: Jeweils für eine Woche wird ein Pflas­ter auf­ge­klebt (z.B. auf Ober­arm, Gesäß). Nach drei Wo­chen folgt eine ein­wöch­ige Pau­se, in der es zu Blut­ungen kommt.
  • Dreimonats­spritze: Gabe von jeweils eine Spritze alle drei Monate in der Praxis.
  • Alter­na­ti­ve Ver­hü­tungs­metho­den (z.B. Dia­phragma, Tem­per­atur­me­tho­de): Wir be­ra­ten sie ger­ne zu allen alter­na­ti­ven, nicht-hor­mo­nel­len Ver­hü­tungs­metho­den.
  • Not­fall­ver­hü­tung/Pille da­nach: Bei einer Ver­hü­tungs­panne (zum Bei­spiel einem ge­platz­ten Kon­dom) gibt es bis maxi­mal 120 Stun­den nach dem Er­eig­nis die sog. Pille da­nach. Diese sollte mög­lichst früh­zeitig ein­ge­nom­men werden. Wir be­ra­ten sie gerne über die Ein­nahme und Not­wen­dig­keit. Außer­halb der Sprech­zei­ten oder am Woch­en­en­de kön­nen sie die Pille da­nach auch re­zept­frei in der Apo­theke er­hal­ten.
Mäd­chen und junge Frauen haben meist viele Fragen rund um die Sex­ualität und die Ver­hütung. In einem per­sön­lichen Ge­spräch können wir alle offenen Fragen be­sprechen und, wenn nötig, die pas­sende Ver­hütung finden. Nicht immer muss dabei beim ersten Kon­takt eine Unter­suchung durch­geführt werden.
Jungen Mäd­chen bieten wir die Durch­führung einer HPV-Impfung an. Das Humane Papilloma­virus (HPV) ist für die Ent­stehung von Gebär­mutter­halskrebs verant­wortlich. Die Impfung wird von der stän­digen Impf­kommission (STIKO) für Mäd­chen zwischen 9 und 14 Jahren empfohlen und sollte mög­lichst vor dem ersten Geschlechts­verkehr durch­geführt werden. Spätes­tens bis zum 18. Lebens­jahr können versäumte Impfungen nach­geholt werden. Bis zum 18. Lebens­jahr über­nimmt die gesetz­liche Kranken­kasse die Kosten der Impfung.
Alle aktu­ellen In­for­ma­tion­en und Em­pfehl­ungen zu Impf­ungen er­halten Sie auf der Sei­te der stän­digen Impf­kom­mis­son des Robert-Koch-Insti­tutes: Inter­net: www.rki.de
Wir kön­nen Ihnen fol­gen­de Impf­ungen an­biet­en:
  • HPV-Impfung (9-18Jahre):
    Das Humane Papilloma­virus (HPV) ist für die Ent­ste­hung von Gebär­mutter­hals­krebs ver­ant­wort­lich. Die Impf­ung wird von der stän­di­gen Impf­kom­mis­sion (STIKO) für Mäd­chen zwi­schen 9 und 14 Jah­ren em­pfohl­en und sol­lte mög­lichst vor dem ers­ten Ge­schlechts­ver­kehr durch­ge­führt wer­den. Spä­test­ens bis zum 18. Le­bens­jahr kön­nen ver­säum­te Impf­ungen nach­ge­holt wer­den. Ge­impft wird zweimal im Ab­stand von 5 Mo­na­ten. Nach dem 14. Le­bens­jahr wer­den drei Impf­ung­en be­nö­tigt. Bis zum 18. Le­bens­jahr über­nimmt die ge­setz­liche Krank­en­kas­se die Kos­ten der Impf­ung.
  • Influenza:
    Die Ständige Impf­kom­mis­sion (STIKO) em­pfiehlt die saison­ale In­flu­enza­impfung u.a.:
    • für alle Personen ab 60 Jahre.
    • für alle Schwangeren ab dem 2. Trimenon (12.SSW), bei er­höh­ter ge­sund­heit­lich­er Ge­fähr­dung in­fol­ge ein­es Grund­lei­dens ab Be­ginn der Schwang­er­schaft.
    • für Personen mit erhöhter gesund­heit­licher Gefähr­dung in­folge eines Grund­lei­dens (wie z.B. chro­nische Krank­heit­en, Dia­betes.
    • für Bewohner von Alters- oder Pflege­heimen.
    • für Personen mit er­höht­er Ge­fähr­dung (z.B. medi­zin­isches Per­son­al).
    • für Per­sonen in Ein­richt­ungen mit um­fang­reichem Pub­li­kums­ver­kehr.
    • für Per­sonen, die als mög­liche In­fekt­ions­quel­le für von ihnen be­treu­te Ri­si­ko­per­son­en fun­gier­en kön­nen.
    Nach der Im­pfung dau­ert es 10 bis 14 Tage, bis der Impf­schutz voll­stän­dig auf­ge­baut ist. Um recht­zeit­ig ge­schützt zu sein, wird des­halb em­pfohl­en, sich be­reits in den Mo­na­ten Okto­ber oder No­vem­ber im­pfen zu las­sen. Selbst zu Be­ginn und im Ver­lauf der Grip­pe­wel­le kann es noch sinn­voll sein, eine ver­säum­te Im­pfung nach­zu­ho­len. Die Im­pfung sol­lte jähr­lich er­fol­gen, denn zum einen wird die Impf­stoff­zu­sam­men­setz­ung an die je­weils er­war­te­ten In­flu­enza­virus­typ­en an­ge­pas­st, zum an­deren hält die Schutz­wir­kung der Im­pfung ver­mut­lich nur eine Sai­son an.
  • Röteln:
    Ein Impf­schutz sol­lte vor einer ge­plan­ten Schwan­ger­schaft be­ste­hen. Ein zeit­lich­er Ab­stand von 4 Wo­chen zwi­schen MMR-Im­pfung und Kon­zep­tion (der Zeit­punkt, an dem sie schwan­ger wer­den) wird als aus­reich­end an­ge­se­hen. Eine ver­se­hent­li­che MMR-Im­pfung in der Früh­schwan­ger­schaft oder eine Em­pfäng­nis kurz nach der MMR-Im­pfung sind nicht mit ein­em er­höh­ten Ri­si­ko für die Schwan­ger­schaft be­las­tet. Eine Über­prü­fung der Rö­teln­im­muni­tät soll bei Schwan­geren durch­ge­führt wer­den, wenn im Impf­aus­weis keine zwei MMR- oder Rö­teln-Impf­ung­en do­ku­men­tiert sind oder kein Impf­aus­weis vor­liegt. Falls kein Impf­schutz vor­liegt wird in der Schwan­ger­schaft re­gel­mäßig kon­trol­liert und nach der Ge­burt ge­impft.
Vor einer geplanten Schwanger­schaft haben Sie viele Fragen. Wir be­ant­worten ihnen diese gerne und be­ra­ten Sie da­rüber, wo­rauf Sie im Hin­blick auf eine ge­plan­te Schwan­ger­schaft alles ach­ten müs­sen. Das kann z.B. die früh­zeit­ige Ein­nahme von aus­rei­chen Fol­säure sein oder die Ab­klär­ung des Impf­sta­tus. Bei län­ger be­ste­hen­dem, un­er­füll­tem Kin­der­wunsch über­le­gen wir ge­mein­sam mit Ihnen wel­che Un­ter­such­ungen zur Ab­klär­ung sinn­voll sind und wie wir Ihnen hel­fen kön­nen. Wir füh­ren z.B. ein Zy­klus­mo­ni­to­ring mit­tels Ultra­schall durch oder un­ter­suchen den Hor­mon­sta­tus. Bei feh­len­der Ovula­tion (Ei­sprung) kann ggf. eine Hor­mon­thera­pie mit Clomifen durch­ge­führt wer­den. Sol­lte eine künst­liche Be­frucht­ung oder In­semina­tion not­wen­dig sein über­wei­sen wir sie ger­ne an ein Kin­der­wunsch­zen­trum.
Als Wechsel­jahre oder auch Klimak­terium bezeich­net man die Jahre der hormo­nellen Um­stel­lung um die letzte Regel­blutung (Menopause). In dieser Zeit treten häufig körper­liche und seelische Be­schwerden auf. Diese können sich z.B. als Blut­ungs­störungen, Hitze­wall­ungen, Schlaf­störungen, Trocken­heits­ge­fühl oder Stim­mungs­schwan­kungen äußern. Gerne be­raten wir sie über Mög­lich­keiten der pflanz­lichen oder hormo­nellen Thera­pie dieser Be­schwer­den.
Nach einer gynä­ko­lo­gi­schen Krebs­er­krank­ung ste­hen wir Ihnen zur Sei­te. Wir füh­ren re­gel­mäßige Nach­sor­ge­un­ter­such­ungen durch und sind bei allen Fra­gen für sie da. Wich­tig ist uns, dass Sie in uns ein­en Fix­punkt haben, bei dem alle In­for­ma­tion­en und Fä­den, der doch oft um­fang­rei­chen und viel­sei­tigen Tu­mor­be­hand­lung zu­sam­men lau­fen.

Individuelle Gesund­heits­leistungen (IGeL)

Die Leis­tung­en der ge­setz­lich­en Kran­ken­kas­sen sind nach dem Sozial­ge­setz­buch auf eine aus­reich­en­de und wirt­schaft­liche Ver­sor­gung im Krank­heits­fall be­schränkt und bie­ten eine stan­dar­di­sierte Vor­sorge. Sämt­liche me­di­zi­nisch not­wen­di­gen Un­ter­such­ungen wer­den von ihrer Kran­ken­kasse ver­gü­tet. Zu­satz­leis­tungen, die me­di­zi­nisch nicht dring­end not­wen­dig, aber sinn­voll sind, wer­den von den ge­setz­lichen Kran­ken­kas­sen nicht über­nom­men. Dies sind so ge­nannte „in­di­vi­du­elle Ge­sund­heits­leis­tun­gen“, die auf Ihren Wunsch hin er­bracht wer­den. Wir ha­ben ge­mein­sam im Qua­li­täts­zir­kel Frau­en­heil­kunde einen speziellen Ka­ta­log dieser Leis­tung­en für Sie ent­wickelt, die wir Ihnen gerne zu­sätz­lich an­bieten.
Zusätzliche Untersuchung/en:
  • Ultras­chall der Ge­bär­mut­ter und der Ei­er­stöcke zum Aus­schluss eines auf­fäl­li­gen Be­fun­des, wel­cher durch die reine Tast­un­ter­su­chung nicht ent­deckt wer­den kann.
  • Ultra­schall der Brüste (Mam­ma­so­no­gra­phie) zum Aus­schluss eines auf­fäl­li­gen Be­fun­des der Brust.
  • BioNexia: Stuhl­test auf okkultes (ver­steck­tes) Blut.
  • Chlamy­di­en­ab­strich vom Gebär­mutter­hals
  • Ab­strich auf sexuell über­trag­bare Er­re­ger
Falls Sie eine dieser Un­ter­such­ungen durch­füh­ren las­sen möchten oder weitere Infor­ma­ti­onen dazu wün­schen sprechen Sie uns bitte an.