Liebe Patientin,

wird bei Ihnen eine Schwangerschaft festgestellt, so möchten wir Sie zunächst dazu beglückwünschen. Es erfolgt eine Reihe von Untersuchungen, die zunächst in etwa vierwöchigem Abstand durchgeführt werden. Abhängig vom individuellem Verlauf der Schwangerschaft können diese auch in kürzeren Abständen erfolgen. Durch ein umfangreiches Untersuchungsprogramm sollen Risiken frühzeitig erkannt und Komplikationen möglichst vermieden werden, um einen normalen Schwangerschaftsverlauf sicherzustellen. Voraussetzung hierfür ist auch, dass Sie dieses Vorsorgeprogramm regelmäßig in Anspruch nehmen.

Um dem Bedürfnis nach höchstmöglicher Sicherheit nachzukommen, können neben den Untersuchungen, die durch die gesetzlich vorgegebenen Mutterschaftsrichtlinien abgedeckt sind, weitere Untersuchungen und Maßnahmen sinnvoll und wünschenswert sein. Da diese Untersuchungen nicht Bestandteil der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorge sind, erfolgt keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

In unserer Praxis stellen wir Ihnen die Möglichkeit zur Inanspruchnahme der folgenden Leistungen bereit:

Schwangerschaftsbetreuung gemäß den Mutterschaftsrichtlinien
Ultraschalluntersuchungen (Screening)
Fehlbildungsdiagnostik
Beurteilung der „Nackentransparenz“
PAPP-A-Test
zur speziellen Risikoberechnung bezüglich Chromosomenstörungen in
der 11.-14. Schwangerschaftswoche
Zusätzlicher Ultraschall
Zwischen der 32. und 40. Schwangerschaftswoche, um eine Mangel-
entwicklung sicher auszuschließen
Blutflußmessung mittels Farbdoppleruntersuchung,
um die Versorgung des Kindes durch den Mutterkuchen zu überprüfen und frühzeitig eine Mangelversorgung aufzudecken
Babyfernsehen, Videoaufnahmen
Zusätzliche Blutuntersuchungen
-Toxoplasmosescreening
-a-Fetoprotein, um das Risiko eines Neuralrohrdefekts (offener Rücken)
einzuschätzen

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schwangerschaftsbetreuung